Ihr.Da.Draussen | 2006

Die Fenster der Galerie wurden mit Holzfolie abgeklebt, im Inneren des Raumes wurde ein hölzener Kubus aufgestellt in dem ich hockte. Oben war ein Loch, aus der mein Haarschopf – auf einem papiernen Zierdeckchen ruhend – ragte. Während der Vernissage hatten die Besucher Gelegenheit zu besprechen, ob sich ein lebendiger Organismus unter dem künstlich anmutenden Haarteil befindet.

Von innen hörte ich die Kommentare und liess körperliche Annäherungen reglos zu. Nach ein paar Stunden verschwand ich ungesehen aus der Ausstellung und konnte so, trotz Anwesenheit, der gesellschaftlich normierten Teilnahmepflicht entgehen.